„Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens.“
André Breton: Manifest des Surrealismus, 1924

Ausgangspunkt für die Arbeit sind der Schlaf und das Träumen, also jene Welt, die abseits der realen liegt, in der wir uns wach bewegen, leben und agieren. Doch was ist diese Traumwelt, ein von allen Träumenden aufgesuchtes Jenseits, ein individueller Innenraum in dem Hirnströme uns Bilder vorgaukeln, eine andere Realität? Welche Ausrüstung braucht es für die Traumfeldforschung? Welche musikalischen, bildnerischen, theatralen Mittel braucht es, um in die Träume zu gelangen?

Nach dem Erfolgsstück Krabat ist REM eine weitere Zusammenarbeit des Figurentheaters Wilde & Vogel mit der polnischen Grupa Coincidentia, erweitert um zwei junge Spieler des Teatr Lalek Białystok, die beiden Absolventen des Studiengangs Figurentheater Stuttgart Lehmann & Wenzel und den Zeichner und Grafiker Robert Voss.

 

Spiel: Pawel Chomczyk, Lucja Grzeszczyk, Michal Jarmoszuk, Samira Lehmann, Dagmara Sowa, Stefan Wenzel ::: Live-Musik: Charlotte Wilde ::: Übersetzungen: Renata Stromberger ::: Graphic design: Robert Voss ::: Regieassistenz: Katharina Muschiol ::: Regie, Bühne und Figuren: Michael Vogel

Figurentheater Wilde & Vogel (Leipzig, Stuttgart) mit Grupa Coincidentia (Białystok, PL), Koproduktion mit BTL Białystok, FITZ! Stuttgart und Westflügel Leipzig 2014

Das Projekt wurde gefördert durch: Kulturamt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Fonds darstellende Künste, dem Programm Szenenwechsel der Robert Bosch Stiftung und des Internationalen Theaterinstituts, Stadt Białystok, Region Podlasie, Kulturministerium Warschau

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