Songs for Alice

 

Das eigenartige Weiße Kaninchen und die geheimnisvolle Grinsekatze, die fette Herzogin, der Eierkopf Humpty Dumpty und der sagenumwobene Jabberwock, der ausgestorbene Dodo oder die rauflustigen Zwillinge Tweedle Dee und Tweedle Dum - sie allesamt sind keine niedlichen Gestalten aus einer harmlosen Kindergeschichte, vielmehr wahnwitzige Vertreter einer skurrilen Logik der Absurdität und des untergründigen Begehrens. Der Mathematiker, Schriftsteller und Fotograf Lewis Carroll ersann sie zur Unterhaltung seiner kleinen Freundinnen und sammelte ihre Geschichte in den Bänden „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“, die zum Klassiker der Weltliteratur wurden.

In Szenen und Liedern widmet sich „Songs for Alice“ vornehmlich den Gedichten der beiden Bände. Figurenspieler und Musiker entführen in eine somnambule Zwischenwelt der Fantasie und plötzlichen Erkenntnis, die aufblitzen lässt, warum Carrolls Texte nicht nur große Kinderliteratur sind, sondern auch zu Vorbild und Inspirationsquelle für so unterschiedliche Künstler wie den Schriftsteller James Joyce, die Surrealisten wie André Breton, den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter oder die Komikertruppe Monthy Python wurden. In der Inszenierung von Regisseur Hendrik Mannes vereint der auf dem Grat zwischen Konzert und Theater balancierende Abend inbrünstige Hits und geräuschhafte Explosionen, expressive Figuren und poetische Maschinen, leise Momente und großes Tamtam, Ohrwürmer und Rausschmeißer.

The White Knight:
`IBut here I must leave you. - You are sad, let me sing you a song to comfort you.'
Alice:
`Is it very long?'
The White Knight:
`It's long, but very, VERY beautiful. Everybody that hears me sing it - either it brings the TEARS into their eyes, or else.
Alice:
`Or else what?' The White Knight: `Or else it doesn't, you know.'

 

 

Spiel, Bühne und Figuren: Michael Vogel
Live-Musik: Johannes Frisch, Charlotte Wilde
Regie: Hendrik Mannes
Texte: Lewis Carroll

Special Version mit Special Guests: Philipp Scholz (Schlagzeug), Konrad Schreiter (Trompete), Thomas Weber (Tischgitarre) 

Figurentheater Wilde & Vogel in Koproduktion mit dem Lindenfels Westflügel Leipzig und dem Fitz! Zentrum für Figurentheater Stuttgart Finanziell gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den Fonds Darstellende Künste e.V.

 

 

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